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Sonntag 22.04.2012 Marathonwanderung
"Rund um Allendorf"

Aufstehen war früh
angesagt, denn um 6 .00 h startete sie, die längste Wanderung des
Jahres 2012 der SGV-Abteilung Allendorf. 12 Wanderer und 2 Hunde
waren pünktlich am Start. Bei dunklen Wolken zunächst die Linde
hoch trockenen Fußes bis zum Schlot. Hier nahmen wir einen „Dazugestoßenen“
in unsere Gruppe auf. Dem Allendorfer Rundweg kurz folgend ging es
weiter in Richtung Schlade, wo wir kurz vorher unser „A“ wieder
verließen. Die Landesstraße wurde kurz vor der Kracht gekreuzt.
Nächstes Ziel war Kesberg, hier fanden wir in einem Schuppen kurz
Unterschlupf für eine wohlverdiente Brotzeit. Verpflegung aus dem
Rucksack kann sehr wohlschmeckend sein. Nachdem wir die
Landesstrasse in Richtung Langenholthausen erreicht hatten und
diese querten, ging es ein kurzes Stück in unwegsames Gelände
Richtung Rollberg, den wir erklimmen mussten, was uns allerdings
mit wunderschönen Aussichten über das Land der tausend Berge
belohnt wurde. Rund um den Bollenberg erreichten wir dann die
Mellener Hochheide, wie der Name schon sagt, eine Hochheide. Zwar
klein, aber man fühlt sich für kurze Zeit nicht mehr wie im
Sauerland mit seinen Fichtenmonokulturen.
Jetzt war wieder der Allendorfer Rundweg angesagt, auf den wir kurz
vor der Sorpe trafen. Am Vorbecken erwarteten uns neue Mitstreiter,
die uns auf den verbleibenden 17 km begleiten wollten. An der
Krausen Eiche vorbei Richtung Stockum. Die kleine Kapelle kurz vor
dem Sportplatz bot uns willkommenen Unterschlupf bei einem
ordentlichen Hagelschauer, der die Landschaft kurz zuckerte. Von
nun an ging es bergauf. Der Denstenberg musste erklommen werden.
Bei dem einem oder anderen stellten sich nun schmerzhafte
Ermüdungserscheinungen ein, -zugeben wollte das aber niemand.
Durchhalten war die Parole.
Oben angekommen wurde das Geläuf tiefer und das Wetter somit auch
wieder schlechter. Vom Denstenberg über die „Hagener Felder“ zur
Waldeshöhe. Sollte sich doch die eine oder andere Blase entwickelt
haben, war dies kein Grund zur Aufgabe. Noch ein kleiner Anstieg
und dann sahen wir schon unser Ziel, den Schomberg und darunter
Wildewiese. In der „Alm“ erwartete uns unser wohlverdientes Bier
und eine schmackhafte Brotzeit.
Ein schönes Gefühl, es mal wieder geschafft zu haben, den
jährlichen Marathon. Eine optimale Vorbereitung für die anstehenden
Touren im Jahre 2012 des SGV Abt. Allendorf.
Sonntag
25.03.2012 Frühjahrswanderung "Wupperquellenweg" bei Marienheide
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Höhenprofil der Strecke |
Streckenverlauf |
Ein wunderschöner sonniger Tag 4 Tage nach
Frühlingsanfang bescherte den Wandersleuten aus Allendorf eine Tour
im oberbergischen Land, die genau das richtige war nach der
Tristesse des Winters. Ausgangspunkt war Müllenbach, ein kleines
idyllisches Örtchen zu Marienheide gehörend. Das erste Ziel war
Börlinghausen, von da aus ging es in das älteste Naturschutzgebiet
des oberbergischen Kreises, ein Hangquellmoor, das Quellgebiet der
Wupper, die aus vielen kleinen Quellen letztendlich zur Wupper
zusammenfließt.
Den Genkelbach entlang durch Schwarzerlenwälder erreichten wir die
Genkeltalsperre, unser nächstes Ziel. Nun folgten wir dem Uferweg
bis zu einem Abzweig in Richtung Unnenberg. Jetzt galt es Höhe zu
gewinnen, knapp 200 Höhenmeter mussten überwunden werden. Der
Aussichtsturm und die Gaststätte auf dem Unnenberg waren leider
geschlossen. Eine Rast und Speisen und Getränke aus dem Rucksack
schmeckten nach diesem Anstieg vorzüglich. Gestärkt nahmen wir den
Abstieg unter die Füße. Der absteigende Pfad führte uns auf eine
Straße am Fuße des Unnenberges, der wir für ca. 100 m Metern
folgten. Belohnt wurden wir mit einem grandiosen Fernblick über
„das Oberbergische“. Der weitere Abstieg war mühsam und für
geschundene Knie nicht gerade angenehm.
Am Wanderparkplatz Dahlerbrücke angekommen erreichten wir den Ort
Dahl mit seiner Attraktion dem Bauernhausmuseum von 1586, einem
niederdeutschen strohgedeckten Hallenhaus mit alter Einrichtung und
Bauerngarten. Leider konnten wir diese Sehenswürdigkeit nur von
außen bewundern, denn hier war noch Winterpause! Parallel zur
Straße ging es nun wieder aufwärts zu unserem Ausgangspunkt wo ein
wohlschmeckendes Belohnungsgetränk uns stärkte.
Mit dem Auto zurück nach Allendorf, dort fand in gemütlicher
Gastlichkeit der sonnige Frühlingstag seinen Ausklang.
So mussten die Sauerländer neidlos anerkennend feststellen, dass
auch „das Oberbergische“ eine sehr reizvolle Wandergegend ist, die
an Vielfalt, Ausblicken und Historischem dem heimischen Sauerland
in nichts nach steht. |