Zum ersten Mal fand eine Wandertour über Allerheiligen statt – eine zweitägige Tour durchs Siebengebirge bei Bonn. 10 Wandernde hatten sich vorgenommen, so viele Gipfel wie möglich zu erklimmen – und im Siebengebirge gibt es bekanntlich mehr als sieben! Gestartet wurde in Oberdollendorf, vorbei an den südlichsten Weinbergen NRWs, bis zum Kloster Heisterbach. Der Spätherbst zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite. Glücklicherweise war die Klosterpforte auf der Rückseite der langen Mauer geöffnet – sonst wäre der Umweg enorm gewesen. Damit war die Gruppe direkt eingeschworen auf „Christopher‘s Wegexperimente“. Weiter ging es über Weißberg und Stenzelberg, vorbei am Einkehrhaus Waldmannsruh, hinauf zum höchsten Gipfel: dem Ölberg. Der Ausblick wurde nur kurz genossen, denn ein kräftiger Schauer war angekündigt. Mit guter Ausrüstung trotzten wir dem Regen und können behaupten, auch den Ausblick vom berühmten Petersberg „genossen“ zu haben. Danach ging es wieder hinunter, und bei der Einkehr in einer Weinstube war fast zu verlockend nicht einfach sitzen zu blieben. Aber übernachtet wurde schließlich in Bonn, wo im Brauhaus der erarbeitete Hunger gestillt wurde. Tag 2 startete in Röhndorf, vorbei an Adenauers Villa, weiter nach Rommersdorf und auf dem Rheinsteig durch das schöne Treschbachtal hinauf zur Burgruine Löwenburg. In der Ferne war schon der Drachenfels zu sehen – unser Tagesziel. Zwei zusätzliche Varianten („Experimente“) wurden eingebaut,die mit Ausblicken auf die Eifel und den Rhein belohnt wurden. Zur Mittagszeit erreichten wir das Milchhäuschen – wo zur Überraschung aller auch andere Getränke auf der Karte standen! Der direkte Rückweg vom Drachenfels war gesperrt, aber die Kraft reichte glücklicherweise noch für die Alternativroute. Eine gelungene Tour in neuem Format, das wir sicher wiederholen werden!