Klettern, Wandern und Musik am Vierwaldstätter See war das Motto der diesjährigen Mehrtagestour des SGV. Die Lurlinge pflegen eine Partnerschaft mit den Alphornbläsern aus Krienz. Die hatten ihr Jubiläum und das zum Anlass genommen, sowohl die Musiker als auch eine Wandertruppe des SGV in die Schweizer Berge einzuladen.

Untergebracht waren die Reisenden auf einer zünftigen Hütte mit äußerst netten Wirtsleuten, die mit guten Essen und Schweizer Spezialitäten die Allendorfer verwöhnten.

Nach einer Messe, die von den Schweizer Alphornbläser gestaltet wurde, ging es mit einem alten Postbus auf Entdeckung in die umliegende Gegend. Ein Rundweg am Vierwaldstättersee mit gigantischen Ausblicken war einer der Höhepunkte dieser Tour.

Auch das Wandern kam nicht zu kurz- ein zünftiger, anspruchsvoller Aufstieg zum Pilatus über 1200 Höhenmeter, forderte Kondition und Trittsicherheit. Am Gipfel in 2163 m wurden dann die Instrumente ausgepackt, die Lurlinge spielten hier zu Freude aller vor „internationalem Publikum“, mit Blick auf ein Alpenpanorama bei schönstem Wetter.  Mit der steilsten Zahnradbahn der Welt, 45% Steigung, wurde dann der Abstieg gemeistert – ein Erlebnis der besonderen Art.

In Engelberg ging es hochhinaus, zunächst mit der Seilbahn und dann im Rahmen einer Bergwanderung bis auf 2600m. Sehr schöne Ausblicke auf den renommierten Skiort mit seiner umliegenden Bergwelt war die Belohnung.

Zur Überraschung hatte dann noch eine einheimische Familie mit  Allendorfer Wurzeln die gesamte Mannschaft zu einem Grillabend eingeladen, den man schon als kulinarischen Höhepunkt der Tour bezeichnen kann.

Am letzten Tag heiß es „Leinen los“ mit einem Dampfschiff über den Vierwaldstättersee zu historischen Orten. Ziel war der Schwurplatz, hier kam es im 15. Jahrhundert unter drei Kantonen Uri, Schwyz und Unterwalden zum Rütlischwur, der in der Gründungslegende der Eidgenossenschaft eine wichtige Rolle spielt. Ein anschließender Aufstieg ließ den Schweiß noch einmal tropfen.

Die Schweizer Gastgeber hatten sich für uns mächtig ins Zeug gelegt. Die Betreuung war aller Ehren wert und hatte so keiner von uns erwartet. Dafür gebührt ihnen noch einmal ganz viel Dank. Das Wetter war auch bestens und die Stimmung der Truppe konnte nicht besser sein.

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